• Roman coins: Tens of thousands of entries

    There are already quite a large number of Roman coins records in the database.
    More than 20,000 Roman coin hoards and tens of thousands of coin types have already been integrated.
    By summer, the total will most likely exceed 25,000 hoards.

    Unfortunately, the situation in Germany is rather limited. The regional heritage authorities tend to hold on tightly to their data, so there is little that can be done about that. As a result, one has to rely more heavily on international databases.

    How many findspots are still undiscovered beneath the ground? That is difficult to estimate. Quite possibly well over 30,000

    And many Roman coin findspots will probably never be discovered at all, as they lie beneath modern development or under meters of sediment deposited in river floodplains.

    It will be the task of future generations to collect, preserve, and bring together these valuable cultural and archaeological data of Roman coins.

    Roman coins
    Roman coins

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_W%C3%A4hrung#/media/Datei:Aureus-COctavius-36vChr.JPG

    Please have a look to our map: https://charta-thesauri.de/geodaten/

  • Data from Poland and Ukraine

    Who would have thought…

    So many databases, reports, and digital documents have been submitted here that there will definitely be no shortage of work for the coming months. And the flow of new material just keeps coming…

    It is very likely that more than 20,000 hoards (and tens of thousands of single coins) can eventually be integrated here.
    The total number of coins will probably reach well into the tens of millions.

    Today, several thousand new entries from Poland and Ukraine were added to the map. It is truly impressive to see where Roman coins have been discovered.
    The integration process is always quite an undertaking, because the data should naturally be transferred as carefully and accurately as possible (valid data, as little redundancy as possible, etc.). Every submitted database follows its own structure and logic, so great care has to be taken not to compare apples and oranges.

    And then there are the reports from Germany and the local region itself — some including references to finds dating back to the 18th century — which are absolutely fascinating.
    Some details are genuinely astonishing. Once all of this material has been processed, these entries will also be added to the database.

    I will probably dig my dusty metal detector out of the attic today and take a closer look at a few places myself…

    Still, the general rule applies: all datasets may naturally contain occasional inaccuracies or outliers.

  • Römische Münzfunde in Europa

    Interessantes Projekt startet: Römische Münzfunde in Europa. Aktuell werden Daten aus unterschiedlichen Datenbanken zusammengetragen. Genutzt werden jedoch nur Daten, die einen Fundort aufweisen.

    Nach 3 Tagen Rechenarbeit: Aus dieser Datenbank: https://numismatics.org/ocre/ sind bereits alle Daten überführt (insgesamt 63306 Fundort-Einträge, dabei natürlich auch diverse „Vielfach-Einträge“ (Hortfunde)). Sehr schön dabei: Die Daten sind nach „Open Data licence“ (https://opendatacommons.org/licenses/odbl/1-0/) veröffentlicht und werden hier der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dauert aber noch, weil noch nicht alle Datenbanken zusammengefasst sind.

  • Hochleistungs-Rechner wird gemietet

    Hunderte Bilder sind nun annotiert worden.
    Viele viele archäologische Spuren für das erste Training gekennzeichnet…
    Die Algorithmen müssen ja schließlich wissen, wonach sie suchen sollen.
    Ob die Anzahl der Bilder reicht? Völlig unklar, aber einen Versuch ist es wert.
    Nun wird ein Hochleistungsrechner in einer Cloud gemietet.
    Mit einer herkömmlichen Maschine und CPUs kommt man nicht weiter (das Rechenverfahren würde Wochen dauern).
    Also wird eine VM mit besonderer NVIDIA-GPU (Grafikkarte) gemietet.
    Kostet ein Vermögen. Man zahlt pro Stunde (3 Euro). Da werden hohe Ausgaben entstehen, aber das ist der Spaß wert.

  • Sehr schöner Fund

    Beim Training des KI-Algorithmus und entsprechender Luftbilder wurde hier ein schöner Fund gemacht (in diesem Falle nicht in Niedersachsen sondern in Sachsen Anhalt). Die Fundstelle wurde an die entsprechenden Verantwortlichen des Landesamtes gemeldet.

  • Suche nach Römerlagern – Die Suche nach dem heiligen Gral

    Die Suche nach unentdeckten Römerlagern ist ein bisschen wie die Suche nach dem „Heiligen Gral“.

    Ob es gelingt, diese mit frei zugänglichen bzw. kostenpflichtigen Geodaten und KI zu finden? Mittlerweile sind wir hier sehr optimistisch, dass es gelingen wird.

    Insbesondere die kürzliche Veröffentlichung von 4 Lagern in Sachsen-Anhalt lässt aufhorchen.

  • Erstes Konzept steht fest

    Die Einarbeitung in das erste Konzept ist abgeschlossen. In einem ersten Schritt sollen Luftbilder aus Niedersachsen auf archäologische Spuren (nur Gräben und Gruben) hin untersucht werden.

    Genutzt wird dabei eine KI, genauer gesagt: Yolo (Yolov9) (ein KI-Modell, ein Algorithmus für Bild-Objekterkennungen) in Verbindung mit PyTorch. PyTorch ist ein Open-Source-Framework für Maschinelles Lernen und Deep Learning. Man nutzt es vor allem, um neuronale Netze zu bauen, zu trainieren und auszuführen – also genau das, was Modelle wie YOLO brauchen.

    Schlussendlich wird das alles dann über die Programmiersprache Python genutzt. Zum Einsatz wird dafür eine extra gemietete Plattform kommen (basierend auf Ubuntu), welche eine Hochleistungs-Grafikkarte nutzen wird. Das wird ganz schön teuer (fürchterlich teuer). Abgerechnet wird vermutlich nach Stunden. Der Kostenaufwand nur für die Rechenleistung wird auf jeden Fall vierstellig sein.

    Tja, aber bevor es soweit ist, müssen noch in sehr sehr sehr aufwändiger Arbeit (ca. 2 Monate) mindestens 300 Bilder händisch und visuell herausgesucht werden, die auffällige Grabenspuren aufweisen (bislang: 8 Bilder gefunden, Aufwand: Ca. 5 Stunden). Diese werden dann über eine Software „annotiert“, damit Yolo/Pytorch auch weiß, wonach es überhaupt suchen soll. Das ist, gelinde gesagt, eine ziemliche „Mistarbeit“, muss aber leider sein…(ohne Fleiß kein Preis)…

  • Luftbild-Daten ins Training

    Über die mittlerweile vielen unterschiedlichen KI-Möglichkeiten wird nun versucht, Strukturen in Luftbildern zu erkennen. Wege gibt es dazu „wie Sand am Meer“. Trotz alledem ist es ganz schön schwierig, ein wirkliches „Tüftelgebiet“. Offen gesagt:

    Ich selber hätte garkein soooo großes Interesse daran, vor Ort mit Metallsonde und Spaten den Spuren nachzugehen (naja, ab und an mache ich das auch). Der „eigentliche Schatz“ ist der technische Weg dorthin, die Analyse von Luftbild-Daten, die Entwicklung und Strukturierung von Algorithmen.

    Ein recht geeignetetes Trainingslager (hoffentlich) die die Datensphäre zwischen Ostercappeln und Bohme. Hier lassen sich schon mit bloßem Auge eine Menge Luftbild-Spuren erkennen. KI wird dort sicherlich einiges zu Tage bringen.

    Es ist ein herrlicher Zeitvertrieb (und ein den Kopf trainierender Spaß) in die Möglichkeiten von z.B. YOLO, Detectron, PyTorch einzusteigen. Leider leider leider reicht die Zeit hinten und vorne nicht. Ich wünsche, Tage hätten 36 Stunden (oder mehr)….

  • KI-Projekt für Niedersachsen beginnt

    Weltweit wächst der Einsatz von KI zur Lösung unterschiedlicher Aufgaben. Bereits jetzt schwanken die Bewertungen zwischen „genial“ und „unheimlich“ (mit verschiedenen Grautönen). Von dem Betreiber dieser Webseite wird KI bereits rege zur Programmierung unterschiedlicher Lösungen eingesetzt.

    Und das Potenzial für die Archäologie ist massiv: Natürlich gilt das auch für eine Auswertung von Luftbildern im Allgemeinen. Insbesondere das „Nazca“-Projekt ist hier ein Gradmesser: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2407652121

    Nun, zwischen KI + Archäologie im Sinne von Pytorch, YOLOv3, SOTA DINOv2, Python-Pillow ist sicherlich noch etwas Platz für eine kleine Lösung, welche sich auf Luftbilder in Niedersachsen stürzt. So soll es sein. Die nächsten Monate werden spannend, denn: KI ist bereits jetzt (entsprechend trainiert) deutlich und massiv fähiger als Menschen, leistungsbereiter und ausdauernder. Gleichzeitig (auch das ist unstrittig) wird sie sich für viele Menschen als Fluch erweisen. Wie immer bei solchen Weggabelungen gilt: Nicht den Anschluss verpassen…Wollen wir doch in den nächsten Monaten mal sehen, was sich da für Luftbilder und Niedersachsen daraus ableiten lässt. Im Winter können Abende ja recht lang sein…:-)

    Bildquelle: © GeoBasis-DE/LGLN 2025
    Bildquelle: © GeoBasis-DE/LGLN 2025
  • Auflösung des Rätsels „Diamantentisch“

    Es empfiehlt sich, sich auf http://charta-thesauri.de kostenlos zu registrieren und sich dann einzuloggen.
    Dann hat man etwas mehr Möglichkeiten in der Kartenanwendung.

    „Der Sage nach soll sich an einem Ort in Niedersachsen, tief unten in einem Brunnen, eine diamantene Tischplatte befinden.
    Alle Versuche, diesen Schatz zu heben, scheiterten bislang. Die Alten erzählen sich, dieser Würde vom Teufel persönlich behütet.
    Einstmals gelang es einer weisen Frau, das Böse zu bannen. Gemeinsam mit einigen starken Männern machte sie sich des Nachts zum Burgplatz hinauf. Fasthatten sie diesen aus dem Brunnen heraus, als sie jedoch vom Funkeln der Diamanten so geblendet wurden, dass der Tisch erneut weit in die Tiefe stürzte und die Frau noch an Ort und Stelle verstarb.
    Der Burgplatz weist eine Höhe von knapp 180 Metern auf, einen Steinwurf entfernt sind es nur noch 150 Meter.“

    Durch etwas Recherche (Google & Co.) gelangt man zur „Holter Burg“ bei Bissendorf.
    Zoomt man dort tief in die Karte (https://charta-thesauri.de/geodaten/) rein, dann erscheint ein kleiner blauer Punkt (der sog. „Hinweispunkt“).
    Überfährt man diesen mit der Maus, dann wird der Punkt größer und rot und man erhält folgenden Hinweis:



    Anschließend:
    Die Eule weist Dir den Weg. „Gehe etwa 4000 Ellen nach Westen“.
    Dort, unweit des „Schmedberges“ und des Feldes vom Bauern Niemeyer trennt ein Bach den Wald. Und noch etwas Anderes wird hier getrennt.
    Mache hier Rast und schaue genau. Du wirst einen auffälligen Schatten finden. Dieser ist Dein Kompass.
    Wenn Du in die Tiefe gehst, dort, wo der Boden voll mit Nadeln ist, so findest Du dort einen Hinweis, dass Du die Spur gefunden hast.“

    4000 Ellen (Preußisches Maß) sind etwa 1650 Meter. In der Grundkarte wird deutlich, dass hier die Gemeinden Bissendorf und Georgsmarienhütte getrennt werden.
    Aktiviert man in der Kartenanwendung die Karte „LK Osnabrück (1827-1861) dann wird auch das Bachbett deutlich, das den Wald zertrennt.



    Über die „Regionsübergreifenden Luftbilder“ (Google) findet man den auffälligen Schatten:



    Wenn man hier nun tief nach unten zoomt, dann erscheint der blaue Hinweispunkt.
    Überfährt man diesen mit der Maus, dann wird der Punkt größer und rot und man erhält folgenden Hinweis:



    „Folge dem Schatten für ca. 1,9 Kilometer. Unweit des Lindwurms liegt viel Gestein und Geröll.
    Du findest azurblaues Wasser und einen blühenden Obstbaum. Dieser gibt Dir einen Hinweis.“

    Mit dem Gestein und Geröll sind die Steinbrüche gemeint.
    Bei Nutzung verschiedener Luftbilder in der Karte findest Du folgenden Ort:



    Wie Du siehst: Azurblaues Wasser und einen blühenden Obstbaum 🙂

    Wenn Du hier nun tief nach unten zoomst, dann erscheint wieder der kleine blaue Punkt. Diesen mit der Maus überfahren, dann siehst Du folgendes:



    Den Schatz (die Lösung des Rätsels) findet Du dann bei den „Holtingsbänken“:
    UTM-Koordinate: 446379.35 5786248.64
    Länge/Breite: 8.215 52.22405

    Dort sind auch die zwei „Besonderheiten aus der Vergangenheit“ (Grabhügel, werden über den Denkmal-Layer ersichtlich).